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5 ungewöhnliche Dinge, die deine Katze nerven

Viele Dinge, die deine Katze nerven kennst du sicher bereits. Die meisten nervigen Dinge sind von dir verursacht. Ja, genau, schau nicht so unschuldig. Von dir.

Wir lernen jetzt 5 (für dich hoffentlich) weniger bekannte Dinge, die deine Katze nerven kennen.

Damit du deiner Katze nicht mehr (so oft) auf den S…chnürsenkel gehst.

 

1)  Schau mir in die Augen, Kitten – Anstarren

Deine Katze schaut dich an. Du schaust sie an.

Du bist hypnotisiert und starrst sie an als gäbe es kein Morgen mehr. Ihr Blick weicht nun auch nicht mehr von dir.

Diese Situation kann dein Gegenüber ganz schön nervös machen. Wieso?

Weil deine Katze dies als Bedrohung wahrnimmt.

Falls deine Katze einen Kumpel hat, beobachte beim nächsten Catfight, wie tief sie sich in die Augen schauen bevor sie auf Attacke umschalten. Du simulierst, in dem du sie anstarrst, genau eine solche bedrohliche Situation.

Was kannst du dagegen unternehmen?

Ganz einfach, sag‘ deinem Liebling, dass du ihn magst. Blinzle ihn an wenn ihr euch anschaut.

Und zwar nicht hektisch und viel.

Langsam mit Pausen sollst du blinzeln.

Stelle Blickkontakt mit deiner Katze her.

Öffne deine Augen – Ich

Schliesse langsam deine Augen – mag

Öffne deine Augen wieder – dich

Und, blinzelt sie zurück? Wenn ja, gratuliere, du hast eine sichere Verbindung zu deinem Gefährten aufgebaut! Ihr kommuniziert nun über das https Protokoll.

Eine Katze würde nie ihre Augen schliessen wenn sie sich nicht sicher fühlt. Sie könnte sonst Gefahren ausgesetzt sein.

Wenn es nicht auf Anhieb klappt, wiederhole den Vorgang. Läuft deine Katze einfach weg, breche nicht in Tränen aus, versuche es später wieder.

Bonus Tipp: Falls du eine Brille trägst, nimm sie für den Anfang ab (ausser du siehst ohne Brille wie ein Maulwurf).

 

2) Gib Pfötchen, oder auch nicht – Hand auf die Pfote

Früher oder später versucht jeder Katzenhalter die eigene Hand über das so süsse und flauschige Pfötchen seiner Katze zu legen.

Oder noch besser: Es wird nach dem Pfötchen gegriffen und zur Begrüssung geschüttelt (gib es zu, auch du hast es bereits getan und dabei „hallo, freut mich“ gesagt).

Resultat? Meistens ist die Pfote nullkommaplötzlich weg. Deine Katze mag es einfach nicht.

Als Kind hast du vielleicht noch „Händeturm“ gespielt. Dabei wird die unterste Hand immer über die höchste Hand gelegt. So entsteht ein immer höherer Turm von Händen.

Eine ähnliche Form kannst du vielleicht beobachten, wenn du deine Hand auf die Pfote deines Fellkollegen legst.

Wenn du Glück hast, spielt dein Gefährte mit und legt seine Pfote immer wieder über deine Hand. Cool! Du wolltest ja eh nicht mehr so oft vor dem Fernseher vergammeln nach Feierabend.

Wenn du aber Pech hast, sucht er sich einen neuen Ort zum Chillen.

Moral der Geschichte: Katzen sind von Natur aus nicht nur Jäger, sondern auch Gejagte und demnach Fluchttiere. Ihre Pfoten sind für die Flucht die wichtigsten Werkzeuge.

Darum: Pfoten weg von den Pfoten.

 

3) Staubsauger & Deckenventilator

Ok, streng genommen sind das zwei Dinge.

Egal. Setze dir die Katzenbrille auf.

Du siehst ab jetzt deine Umwelt mit den Augen deiner Katze (was du ja sowieso tun solltest). Wenn es dir hilft kannst du dich auf allen Vieren hinstellen. Achte darauf, dass du alleine zu Hause bist. Sonst könnte dich noch jemand für verrückt halten.

Schaue auf deinen Staubsauger. Was siehst du? Einen Riesenelefanten? Einen Riesenkäfer?

Egal was du genau zu sehen glaubst, es hat nicht den Anschein freundlich zu sein. Und warte Mal ab bis das Ding seinen Motor aufheulen lässt.

Langsam rollt er auf dich zu. Er saugt alles auf was ihm in die Quere kommt.

Genug Angst bekommen?

Spätestens jetzt, sollte das Mitleid für deinen Stubentiger gestiegen sein.

Dein Haustiger mag Dinge, die grösser sind als er und sich dabei noch bewegen nicht.

Schaue, dass deine Katze genug Fluchtwege und Versteckmöglichkeiten hat.

Der Staubsauger gehört zur Gattung der Bodenmonster. Biete auch hohe Rückzugsmöglichkeiten an.

Gibt es Räume, die sonst für die Katze geschlossen bleiben? Öffne sie.

Falls deine Katze vor lauter Panik doch lieber eines ihrer 9 Leben aufbrauchen und aus dem Fenster springen möchte, locke sie in ein Zimmer mit ihren Lieblingsleckerlis.

Gib ihr ein wenig Katzenminze oder ein Spielzeug mit Katzenminze oder Baldrian und mache die Tür zu.

Sauge deine Wohnung während sie sich zudröhnt und ihre Umwelt sowieso nicht mehr wahrnimmt.

Vergiss nicht sie rauszulassen, sobald du fertig gesaugt hat.

Die nächste Bedrohung kommt von oben: Der Deckenventilator.

Wir hatten in unseren Wohnungen nicht immer einen. Umso erstaunlicher war es die Reaktion unserer Kater zu beobachten, als wir ihn zum ersten Mal einschalteten:

Sie erstarrten, schauten ängstlich nach oben und machten sich so richtig fett und buschig.

Warum?

Im Urinstinkt der Katze lebt immer noch die Bedrohung aus dem Himmel durch den Adler.

Wenn du den Deckenventilator anstellst und danach deine Katze mit einem fetten Eichhörnchen verwechselst, dann schalte ihn lieber aus. Lege dir besser einen Stehventilator zu. Dieser scheint keine Panik zu verursachen.

 

4) Verkleiden

Auf Social Media scheint das ganze Jahr über Fashion Week zu sein.

Katze mit Hut.

Kater mit Pullover.

Kitten mit Löwenmähne.

Stop! Wir sind nicht auf dem Catwalk.

Das alles nur um ein lustiges Foto auf Instagram zeigen zu können, das sowieso innert 5 Millisekunden niemanden mehr interessiert.

Hat da irgendwer auch mal an die Katzen gedacht?

Es ist, als ob wir Menschen eine Zwangsjacke anziehen müssten.

Katzen tragen von Natur aus ein Kleid: Ihr Fell.

Der einzige Grund deiner Katze ein Kleid anzuziehen ist, wenn es medizinisch notwendig ist.

Wenn du nicht möchtest, dass deine Katze plötzlich das Gefühl hat der König der Löwen zu sein, dann denke nicht einmal im Entferntesten über eine solche Aktion nach.

Die Leser vom online Portal Mein Haustier scheinen da gleicher Meinung zu sein.

 

5) Frisches Wasser

Ok, was soll an frischem Wasser nervig sein? Es gibt doch nichts erfrischenderes als frisches Wasser.

Unsere Kater können zu Hause zwischen drei verschiedenen Wasserstellen wählen:

  • Der normale Wassernapf.
  • Der Trinkbrunnen mit fliessendem Wasser.
  • Eine Wasserschale auf der Terrasse, die ursprünglich ein Katzenklo war.

Der Wassernapf wird spätestens jeden zweiten Tag frisch aufgefüllt.

Den Trinkbrunnen füllen wir auf, sobald er laute Geräusche von sich gibt, weil es wenig Wasser drin hat. Ungefähr ein Mal pro Woche.

Die Wasserschale kriegt je nach Wetter von alleine Regenwasser ab. Ansonsten wird sie circa alle 2 Wochen frisch aufgefüllt.

Welche Wasserstation wird wohl am häufigsten benutzt? Trommelwirbel.

Dort, wo das Wasser am dreckigsten und am ältesten ist: Die Wasserschale auf der Terrasse.

Aber warum? Stellen wir mal Hypothesen auf:

  • Frisches Leitungswasser wird mit Chemikalien (unter anderem Chlor) aufbereitet. Das schmeckt die Katze sofort.
  • Die Wassernäpfe werden mit Spülmittel gewaschen. Auch diese Mittel schmeckt die Katze.
  • Leitungswasser hat mehr Kalk als natürliches Wasser.
  • Regenwasser enthält andere (evtl. mehr) Mineralstoffe und Mikroorganismen.
  • Abgestandenes Leitungswasser schmeckt nicht mehr nach Chlor.
  • Regenwasser kommt dem Urinstinkt einer Katze näher: Das Trinken aus einer Pfütze.

Je älter und natürlicher das Wasser, desto schmackhafter ist es für die Katz’. Als ob du ein Stück Blauschimmelkäse essen würdest.

Was nun?

Wechsle das Wasser nicht zu häufig und benutze nicht zu viel Spülmittel beim Auswaschen. Sonst wunderst du dich, wenn dein Haustiger plötzlich aus der Blumenvase, dem Aquarium und der Kaffeetasse im Waschbecken trinkt.

Das war natürlich nur eine kleine Auswahl von ungewöhnlichen Dingen, die deine Katze nerven.

Schreib uns in den Kommentaren, welche ungewöhnlichen Dinge deine Katze nicht leiden kann!

Möge das Schnurren mit dir sein!

Dein  Katzenguru – Denke wie deine Katze

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