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Warum du mit deiner Katze spielen solltest
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8 Gründe warum du täglich mit deiner Katze spielen solltest

Bereits die alten Römer wussten es: Gib dem Volk Brot und Spiele und sie sind zufrieden.

Deine Katze tickt da nicht anders: Futter, Schlaf und Spiele möchte sie haben, damit sie glücklich ist.

Lass dich nicht täuschen: Auch wenn es danach aussieht, dass deine Katze den lieben langen Tag schläft (bis zu 16 Stunden) und am liebsten einfach nur auf der Couch rumhängt, wenn sie mal wach ist, dann sollte Action auf dem Programm stehen.

Und genau dann bist du als Katzenmami oder –papi gefordert. Insbesondere wenn du mit reinen Wohnungskatzen dein zu Hause teilst.

Darum gibt es jetzt 8 Gründe, weshalb du täglich mit deiner Mieze spielen solltest.

 

1)  Ich will doch nur ein Jäger sein

Deine Katze kann noch so süss, flauschig, herzig und anhänglich sein, in ihrer DNA lauert immer noch einer der gnadenlosesten Raubtiere im gesamten Tierreich.

Du hast sicherlich bereits dutzende von Dokumentarfilmen über Tiger, Löwen und anderen Wildkatzen gesehen.

Was tun die, wenn sie gerade nicht schlafen und Energie tanken? Genau, sie lauern auf ihre Beute und jagen.

Deine liebe Katze ist von Natur aus eine feingetunte Killer Maschine, die es liebt ihre Beute bis zum Tod zu foltern.

Keine Angst: Normalerweise gehören Dosenöffner nicht zu ihrem Beuteschema.

Eine reine Wohnungshaltung nimmt ihr die Möglichkeit dies auszuleben. Das heisst natürlich nicht, dass dieser Urinstinkt mit der Zeit einfach verschwindet. Im Gegenteil.

Spiele darum täglich mit deiner Katze, damit sie sich als vollkommener Jäger fühlen kann.

Wenn eine Katze ihren Jagdinstinkt (auch wenn es nur Spielzeugmäuse oder –federn sind) nicht ausleben kann, dann fehlt ihr auf Dauer eines ihrer Grundbedürfnisse.

Lass deine Katze glauben, sie sei der krasseste Jäger im ganzen Revier.

 

2) Stress abbauen

Was machen wir Menschen, wenn wir unruhig und gestresst sind?

Vielleicht alles Essbare in uns hineinstopfen? Ja, wahrscheinlich.

Was noch?

Die ganze Zeit hin und her laufen. Von links nach rechts, von rechts nach links. Oder noch extremer, wir treiben Sport. Wir bewegen uns also. So verlieren wir körperliche Energie und beruhigen uns meistens wieder.

Aber genug von Menschen geredet.

Dasselbe kannst du auf deine Katze übertragen: Ist deine Mieze gestresst, dann lade sie doch zu ein paar extra Schichten Spiel, Spass und Spannung ein.

Es ist klar, dass es für den Stress immer eine Ursache geben muss, darum solltest du dich auf die Suche nach der Ursache machen, wenn sie gestresst ist.

In der Zwischenzeit kann jedoch Spielen den Stress deines Buddys erheblich lindern.

Katzen zeigen ja leider nicht immer schön brav ihre Gefühlslage. Ob deine Mieze gestresst ist oder nicht, benötigt viel Beobachtung.

Spiele darum zur Vorbeugung einfach täglich mit deinem Buddy. A play a day, keeps the stress away.

 

3) Training & Vorbeugung von Übergewicht

Katzen sind von Natur aus sehr athletische Wesen. Die Domestizierung und die damit verbundene Kastration bringen deiner Mieze aber nicht nur Vorteile.

So haben üblicherweise kastrierte Katzen und Kater viel mehr Appetit, aber benötigen Gleichzeitig weniger Energie als vor dem Eingriff. Die Haltung in der Wohnung schränkt zudem ihren Bewegungsradius ein.

Ein Bettel-Chor in der Küche ist somit vorprogrammiert. Und dir ist sicher bewusst, dass sie ganz genau weiss wie sie dich um den Finger wickeln kann, damit du ihr eine extra Portion Fleisch nachschiebst, um sich weiter genüsslich vollfressen zu können.

Die mögliche Folge: Übergewicht.

Die Lösung: Weniger Futter und vor allem mehr Bewegung.

Darum: Nimm deine Katzenangel und lass deinen tierischen Mitbewohner täglich herumrennen, rauf und runter klettern und dreifache Salti Mortali machen.

Dank diesem Training bleibt deine Katze topfit und du vermeidest, dass sie irgendwann mal zum Garfield mutiert.

 

4) Spielen löst Verhaltensprobleme

Hast du auch schon im Fernsehen Sendungen mit Katzenverhaltensberater, die zu Katzenhaltern nach Hause gehen, gesehen?

Ist dir dabei etwas aufgefallen?

Hat die Katze Verhaltensprobleme, wird den Katzeneltern praktisch immer das Spielen mit der der Katze als Hausaufgabe aufgegeben.

Die häufigsten Symptome sind Aggressivität, Angst und zerstörerische Veranlagungen.

Sie haben alle etwas gemeinsam: Der Ursprung dieser Auffälligkeiten liegt in der überschüssigen Energie der Katze.

Spielst du also mit der Katze, so kann diese extra Energie genau während diesen Spielsituationen rausgelassen werden. So lassen sich viele dieser Verhaltensprobleme lösen.

Auf gut Deutsch gesagt: Meistens liegt die Schuld bei den Katzeneltern, die zu wenig mit der Katze spielen.

Also, bevor du ernsthaft überlegst deine Katze wegzugeben, weil sie sich deiner Meinung nach „nicht normal“ verhält, spiele täglich mit ihr und gib ihr so ein Ventil, um die kumulierte Energie loszuwerden.

 

5) Spielen fördert das Selbstvertrauen

Lebt bei dir eine scheue Katze, die ihre Umwelt nicht aktiv erkundet und entdeckt?

Teilt deine Katze ihr Heim mit anderen Haustieren, aber interagiert nicht mit ihnen?

In beiden Fällen kann Spielen das Selbstvertrauen deiner liebsten Katze fördern.

Versuche dich jeden Tag mit ihr alleine in ein Zimmer einzusperren und spiele dort mit ihr.

Da deine Mieze scheu ist, solltest du Geduld mitbringen und sie langsam mit einem beliebigen Spielzeug aus der Reserve locken.

Entfessle langsam ihre Neugierde (auch die scheusten Katzen sind neugierig). Da ihr alleine seid und keine Gefahren in der Nähe lauern, sollte das zurückhaltende Kitten dank dem Spielen langsam aber sicher aufblühen.

Das zurückgewonnene Selbstvertrauen wird sie mit der Zeit auch gegenüber den restlichen Haustieren (oder Menschen) zeigen.

 

6) Spielen reduziert Spannungen im Mehrkatzenhaushalt

Wenn du dein Heim mit mehreren Haustigern teilst, Glückwunsch und unser Beileid zugleich.

Unser Beileid, weil es schon fast unvermeidbar ist, dass sich deine Gefährten ab und zu (oder auch häufiger) gegenseitig die Pfoten um die Ohren schlagen. In schlimmeren Fällen kann man schon von Mobbing sprechen.

Bei reinen Wohnungskatzen scheint die Gefahr noch ausgeprägter, da die Reviergrösse begrenzt ist.

Was kannst du dagegen tun? Veranstalte ein tägliches Katzen-Teambildungs-Seminar, auch als Gruppenspielen bekannt.

Du sperrst dich also nicht mit jeder deiner Katze einzeln in ein Zimmer ein, sondern spielst mit allen zusammen im selben Raum.

Im besten Fall kommen alle deine Miezen einzeln nacheinander dran, während alle anderen zuschauen und das Spiel beobachten.

Ja, das tönt manchmal utopisch. Es kann natürlich vorkommen, dass zwei gleichzeitig die Beute jagen werden. Das macht ja aber nichts.

Das gemeinsame Spielen kann somit die Beziehungen der Katzen untereinander verbessern und die Spannungen verringern.

 

7) Spielen fördert die Beziehung Katze-Mensch

Du findest, deine Katze mag deine Freundin/Mutter/Schwester lieber als dich, obwohl du der offizielle Dosenöffner bist?

Dann wird es höchste Zeit die Beziehung zu deiner Katze zu überdenken und zu stärken. Aber wie?

Na mit Spielen natürlich. Dank dem Spielen kommunizierst und interagierst du mit deiner Mieze. Und das auf eine positive Art und Weise.

Wenn sie dann das nächste Mal über dich nachdenkt oder dich sieht, assoziiert sie dadurch positive Erinnerungen mit dir.

Schon bald werdet ihr best buddies forever sein.

Spiele also täglich mit ihr, wenn du nicht mehr nur ihr Kellner sein möchtest und eine tiefgründige Beziehung aufbauen möchtest.

 

8) Spielen ist lustig

Dieser Grund sollte offensichtlich sein, aber es kann trotzdem nicht schaden, ihn zu erwähnen.

Gibt es etwas Lustigeres als mit den eigenen Katzen zu spielen und ihren super kühnen Moves, Klettereinheiten, meterhohen Luftsprüngen, Breakdance Einlagen und Usain Bolt Sprints zuzuschauen?

Nein!

Nichts weiter hinzuzufügen.

 

Liest du etwa noch, oder hast du schon nach der nächstgelegenen Katzenangel gegriffen? Jetzt solltest du genügend Gründe haben, um (noch mehr) mit deinen pelzigen Mitbewohner zu spielen.

Hast du auch schon erlebt, wie dank dem täglichen Spielen gewisse unangenehme Situationen entschärft wurden? Schreib uns in den Kommentaren, wir sind gespannt.

Möge das Schnurren mit dir sein!

Dein Katzenguru – Denke wie deine Katze

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